Montag, 5. Mai 2014

9.Mai.2014: The Psychonauts & King Moroi

Psychobilly aus Frankfurt und Basel. Ab 20h gehts los!
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10.Mai.2014: Binger Open Air Thele

Erste offizielle Theke des Binger Open Air Festivals. Weitere Infos zum Festival selbst unter: www.boaf.de
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17.Mai.2014: Chicago Typewriter & Chung

Spazzrawk/Noiserock mit Chicago Typewriter (Köln) und Chung (Bremen)
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18./19.Juli.2014: HipHop Jam 2014

Der Four Elements Jam startet, Eintritt frei, um 15:00 mit Beatsets, Rap, Breakdance, Grafitti und einen kleinen Straßenfest vorm und im JuZ Bingen, ab 20:00 geht es dann für Eintritt im JuZ mit diversen Künstlern bis in die Morgenstunden weiter.

Wir freuen uns auf euch.

Wann?
18.07.2014 | Fr. 19:00 - Sa. 01:00
19.07.2014 | Sa. 15:00 - So. 06:00

Wo? JuZ Bingen, Mainzerstr. 103 a, 55411 Bingen am Rhein

Eintritt? Tagsüber: 0€ /ab 20:00: tba.

Rap/Beatbox + DJs/Producer + Breakdance + Graffiti

Mehr Infos kommen...

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Generell:
Facebookseite des Juz
www.juz-bingen.de









 

Dienstag, 29. April 2014

Endlich ist es mal wieder an der Zeit in der Vergangenheit zu schwelgen und eine kleine Reise zurück in die 80er und 90er Jahre zu unternehmen. Das JuZ Bingen bietet euch dazu am 3.Mai die passende Gelegenheit. Nebenbei könnt ihr auch noch Gutes tun, denn der gesamte Gewinn geht an das AJK nach Bad Kreuznach, welches dringend unsere Hilfe braucht (siehe weiter unten). Aber erst einmal zur Party:

Wann? 3.Mai 2014 ab 21.00 h
Was? 80/90er Trash Party
Wieso? Soliparty für das AJK Bad Kreuznach
Eintritt? 4€ + Solibeitrag (wer möchte)
Musik? DJ WenSkin (KH) - Wenn er auflegt fühlt man sich, als würde man 1996 auf der Kerb am Autoscooter rumlungern. Ein bunter Blumenstrauß feinster Eurodanceperlen, welche zu Unrecht aus unserem musikalischen Gedächtnis verdrängt wurden.
Sonstiges? Grabt eure Glitzerleggins und Jeansjacken aus dem Kleiderschrank, standesgemäße Kleidung wird erwartet!

Event on couchsurfing: http://bit.ly/1mCI5tU

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/442055889263658/?ref_dashboard_filter=upcoming

Nun zum AJK:
Seit einem Jahr betreibt der „Alternativ Jugendkultur e.V.“ ein Kulturzentrum in der Planigerstraße.
Die Besucher der Konzerte sind begeistert von dem kulturellen Angebot. Auf der Bühne des AJKs standen schon zahlreiche Kreuznacher Künstler, aber auch Musiker aus Russland, Argentinien, Italien und ganz Deutschland. Das gute Programm lockt nicht nur Gäste, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer können im Kulturzentrum begrüßt werden. Als Höhepunkt erlebte der Verein die Auszeichnung mit dem Hans-Staab-Sozialpreis, der zeigte, wie viel Anerkennung das unabhängige und selbstverwaltete Projekt in Bad Kreuznach erntet.
Wie man in der Presse 2013 verfolgen konnte, wurde das Haus ein Jahr lang zum Kulturzentrum umgebaut. Diesen Weg begleiteten zahlreiche ehrenamtliche Helfer und engagierte Firmen. Natürlich waren bereits damals schon die aktuellen Auflagen an öffentliche Räume bekannt und das AJK tat sein Bestes, diesen schon während des Umbaus zu begegnen.
Um auch langfristig den Unterhalt des Gebäudes aus den Einnahmen des Getränkeverkaufes sicher zu stellen, wurde ein Antrag auf Konzessionierung bei der Stadt gestellt. Leider tauchten bei der erneuten Begehung, mit dem Bau- und Ordnungsamt, bauliche Mängel in Hinsicht auf Sicherheit und Brandschutz auf, die bei den vergangenen Begehungen nicht erkannt wurden.
Diese Tatsache stellt den Verein nun vor eine große finanzielle Herausforderung, da die Mittel des Umbaus erschöpft sind und noch keine Rücklagen gebildet werden konnten.
Das AJK ist auf die Hilfe engagierter Mitbürger angewiesen, denen die kulturelle Vielfalt in Bad Kreuznach ein Anliegen ist. Das Spendenziel beträgt 10.000€, sodass die geforderten Standards umgesetzt werden können.
Wir als Jugendzentrum in Bingen versuchen das AJK mit den uns möglichen Mitteln ebenfalls zu unterstützen und hoffen daher auf zahlreiches Kommen am 3.5.2014. - Wer noch mehr tun möchte kann gerne helfen und eine Spende auf unten stehendes Konto überweisen:
Sparkasse Rhein-Nahe
Kontonr: 17066044
BLZ: 560 501 80
IBAN: DE95560501800017066044
BIC: MALADE51KRE
Als Gemeinnütziger Verein ist es dem AJK möglich eine Spendenbescheinigung auszustellen. Dafür einfach die Adresse im Verwendungszweck hinterlegen.
Das AJK und auch wir, das JuZ Bingen hoffen es finden sich genug engagierte Bürger, um dieses Projekt nicht nach einem Jahr als gescheitert betrachten zu müssen.
Vielen Dank!

Weitere Infos zum AJK: http://ajk.blogsport.de/

P.S.: Da die ganze Party sehr kurzfristig angesetzt ist, weil das Geld bis Ende des Monats gebraucht wird, wäre es super, wenn möglichst viele Leute die Veranstaltung teilen und ihre Freunde einladen, sodass auch jeder weiss, was Sache ist. Danke!




Sonntag, 6. April 2014

Gestern ging die Partyreihe Schnickschnack in die zweite Runde, diesmal unter dem Motto "Universe":


Liebe Schnick Schnack Freunde,

Liebe Bewohner unseres traumhaft schönen Planeten Erde,

Der Zirkus ist vorbei und wir erinnern uns an eine spektakuläre Nacht, in der wir in eine verzauberte Welt entwischten, jenseits von jeglicher Sorge und jeglichem menschlichem Alltag.

Das Schnick Schnack Team hat nun beschlossen, dass wir mit euch weiter weg von diesem Alltag wollen, und zwar schnell!

We´re gonna Lift-Off!

So dürfen wir euch mitteilen, dass am 5.04.2014 unser Raumschiff Universe mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit den Planeten Erde verlassen wird.

Steigt ein und fliegt mit uns durch den Sternenhimmel in einen anderen Teil des Universums.

Ab 22:00 Uhr steht unser Raumschiff im Juz Bingen i. Sv. in der Mainzer Str. 103a zum Start bereit.

Bei passender Space-Montur wird euch das Flugticket von 5€ auf 3€ ermäßigt.

Auf der Reise werden unsere erfahrenen Basstronauten Smeiler, D Nilo, Goran Bimbel für ordentlich Treibstoff sorgen, und euch mit ihrem Sound in eine andere Atmosphäre schicken.

Zusätzlich freuen wir uns den außerirdischen Gast Marius Atarius an Board begrüßen zu dürfen, dessen analoger Vinyl-Sound euch bis in die Schwerelosigkeit führt.

In den Morgenstunden treten wir wieder in die Erdatmosphäre ein und gleiten sanft Richtung Erde.

Kommt mit uns auf eine Reise durch das All!




Spielzimmer









www.schnickschnackmusik.de 
www.facebook.com/schnickkschnack 

Montag, 17. März 2014

- Babyshambles live im Schlachthof Wiesbaden (13.März.2o14)

Nach jahrelangem Warten (und mehrmaligen Verpassen auf Rock am Ring) durfte ich letzten Donnerstag endlich, endlich die Babyshambles live sehen.
Zu dem Konzert wurde im nachinein alles gesagt was es zu sagen gibt. Was bleibt: Die Meinungen sind mehr als gespalten (kommt wohl auch darauf an, ob es sich bei den Konzertrezessionen um eine Pete-Doherty-Stalkerin oder um einen normal ambitionierten Fan handelt) - daher hier zwei Konzertberichte:


Das sagt Festivalisten.de - in etwa meine Meinung: 


Es ist 21.36 Uhr und bisher ist noch nicht wirklich viel passiert. Gegen 21.10 Uhr machte sich bereits die erste Unruhe im Publikum breit – hier und da ein verfrühter Buhruf, ein bisschen Gemecker seitens des buntgemischten Publikums – sie kamen von nah und fern und in erstaunlicher Vielfalt um das immer noch enfant terrible schlechthin der Musikszene einmal live erleben zu dürfen und ganz unverhofft schlurft er plötzlich auf die Bühne: Pete Doherty, seines Zeichens an jenem Abend primär Frontmann der Babyshambles – oder doch eher Beobachtungsgegenstand einer soziologischen Studie? “Hello Deutschland, hello Baden-Baden.” Naja fast.
Scheinbar hatte kaum jemand überhaupt damit gerechnet, dass man an diesem Abend mit einer perfekten Show oder überhaupt irgendeiner Art von Show zu rechnen hatte – diesen Rückschluss ließ jedenfalls die teils fast schon ungläubige Reaktion des Publikums zu, das tatsächlich in großen Teilen zwischen faszinierter Ent- und Begeisterung zu schwanken schien. Plötzlich war er da, der Pete, umgeben von seinen treuen Kumpanen, deren vorrangige Aufgabe es zu sein schien Pete musikalisch den Rücken frei zu halten.
“Drogenkonsum hat noch nie jemandem gut getan”
So unmittelbar und verwirrend wie die Show mit noch komplett hell erleuchteter Bühne – der Lichttechniker konnte es wohl auch nicht fassen – begann, so schön begann das Set direkt mit “Delivery”. Hit Nummer eins wäre damit abgehakt und man stolpert – wortwörtlich – mehr oder minder koordiniert durch das Set. Es wäre zu einfach Doherty nur als Class-A-Junkie abzutun – das übernimmt er selbst indem er in einer seiner wenigen, aber dennoch überaus charmanten und zum Großteil tatsächlich verständlichen Bühnenansagen darauf hinweist, dass man ja darum gebeten worden sei darauf hinzuweisen, dass Drogenkonsum noch nie jemandem gut getan hätte. Nach kurzer Beratung mit seinem, man könnte durchaus sagen vom Rock’n'Roll ebenfalls gezeichnetem Gitarristen, erfolgt dann der freundliche Hinweis, dass man eventuell mitgebrachte Drogen doch bitte im vorderen linken Bühnenbereich einem Mann mit Liverpooler Akzent übergeben möge, woraufhin diese dann professionell entsorgt werden würden oder auch: “Does anyone happen to have any coke?”.
Wahlweise liest man gänzlich unverständliche Verse auf Deutsch vor, greift ab und an zur Gitarre um das durchweg solide Soundgerüst seiner Band mit ein paar mehr oder minder sauber gespielten Akkorden zu verzieren, verschluckt das Mikrofon, schmeißt den Mikrofonständer ins Publikum, setzt mehrere durch Fans gereichte Kopfbedeckungen auf, dreht einfach mal grundlos eine Runde um die Drums, trinkt mehrere Becher eines nicht näher definierbaren roten Kaltgetränks praktisch mit einem Schluck, animiert das Publikum halbseiden mit angedeutetem Klatschen und direkt folgendem gelangweilten Abwinken und zur Krönung verlässt Pete einfach mal circa für 2 Minuten mitten im Set die Bühne – und das Publikum schaut fasziniert zu, liegt Mr. Doherty bedingungslos zu Füßen und bewundert ihn sicherlich in großen Teilen für seine “Fuck it”-Attitüde. “Wow. Ein echter Rockstar.”
Tatsächlich rückt die Musik leider etwas in den Hintergrund der Betrachtung. Es fliegen Becher auf und von der Bühne, Verstärker werden umgekippt, das Publikum immer irgendwo zwischen kollektivem passiven Staunen und aufgeregtem Pogo. Herausragender souveräner Abschluss mit der Slackerhymne schlechthin – “Fuck Forever” – absolut jeder Einzelne in der Halle springt und schreit sich entzückt die Mittelfinger in der Luft schwenkend die Seele aus dem Leib.
60 Minuten sind genug
Pete und seine Babyshambles kamen (zu spät), spielten (mehr oder minder enthusiastisch), verbreiteten wohliges Chaos, das sich merklich auf das Publikum übertrug, und verzogen sich nach gerade mal etwas über einer Stunde wortlos. Ohne Zugabe, nach 10 Minuten weiterer Wartezeit und obwohl die Roadies die Bühne erneut bereit gemacht hatten. Doch das war’s für diesen Abend. Beruhigend zu sehen, dass auch weder Crew noch Band vor Petes Spirenzchen sicher sind.
Fazit
Man könnte anmerken, dass man für den Preis mehr hätte erwarten können, doch viel mehr sollte man, falls man etwas kritisieren möchte, anmerken, dass nicht einfach mehr erwartet wurde. Das Volk verlangte nach Doherty dem lustigen Junkie und genau den bekam es auch. Quasi als Bonus gab es zudem eine rotzige Rock-Show, wie sie im Buche steht und wie man sie tatsächlich selten erlebt.


Hier findet ihr Fotos vom Konzert, von der Taunus-Zeitung


Hier der eher wohlwollende Artikel der Main-Spitze:


WIESBADEN - Es gibt verschiedene Gründe, warum Leute in Zoos gehen. Die einen mögen vielleicht Tiere, andere erfreuen sich ihrer übergeordneten Position in der Nahrungskette – angesichts der eingepferchten und zur Schau gestellten Tiere. Die gleichen Regeln könnte man auch auf den Zirkus rund um einen Konzertbesuch bei den Brit-Rockern von den Babyshambles anwenden. Die einen mögen vielleicht die Musik, die anderen wollen schnell noch ein Konzert mitnehmen, bevor der Junkie abkratzt. Letzteres hat wohl auch den ein oder anderen Konzertgänger getrieben, als er sich für ein Tourstopp-Ticket der Band um den oft als „Skandal-Rocker“ geschimpften Frontmann Pete Doherty an der Wiesbadener Schlachthofkasse anstellte.
Tief enttäuscht dürften diese Gäste gewesen sein, als besagter „Junkie“ dann endlich – einen Tag nach seinem 35. Geburtstag – die Bühne der ausverkauften großen Halle betritt. In Schlabber-Jeans, T-Shirt und Hosenträgern, die im Übrigen den Bauchansatz des Engländers unschön betonen, steht er da. Kein Hut, kein Anzug, keine Krawatte, keine Bierdosen, die ins Publikum fliegen – kein Skandal. Stattdessen greift er immer wieder zu einem Glas, das sowohl einen gesunden Gemüsesaft als auch eine Bloody Mary beinhalten könnte. Dabei hatte er doch nach Erwartung der Gäste eine Freakshow abliefern sollen – Rock‘n‘Roll eben. Abliefern sollten hingegen die Besucher ihre mitgebrachten Drogen an der Bühne.
Doherty warnt vor Drogen-RisikoDenn: „Vertreter der Stadt haben uns gebeten, euch vor den Risiken von Drogen zu warnen“, richtet Doherty das Wort an das Wiesbadener Publikum. Um sich dann beim Griff nach seiner Gitarre mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Rücken zu fassen: „Ich werde auch nicht jünger. Hat hier noch jemand etwas Kokain?“, kokettiert der sichtlich angegraute zweifache Vater schmunzelnd mit seinem Junkie-Image. Der zeitweise in Krefeld aufgewachsene Doherty lässt sich auch nicht nehmen, die Wiesbadener auf die Schippe zu nehmen, als er sie mit „Hallo Baden-Baden“ begrüßt.
Abgeliefert hat Pete Doherty mit seinen Babyshambles auch musikalisch. Und zwar ein sauber dargebotenes Konzert, beginnend gleich mit der ersten Nummer „Delivery“ vom zweiten Studio-Album der Band, „Shotter‘s Nation“. Keine Pöbeleien, keine Zigaretten auf der Bühne, keine Ausfälle.
Ausfällig wird nur das PublikumAusfällig wird am Abend nur das Wiesbadener Publikum, aus dessen Reihen immer wieder halb volle Bierbecher auf die Bandmitglieder niedergehen. Genervt kickt Doherty die Plastikbehälter immer wieder zurück in die Menge. Das Spiel der Gruppe beeinträchtigen diese Zwischenfälle jedoch nicht.
Routiniert spulen die Engländer ihr Programm ab, hauen Klassiker wie das rockige „The Man Who Came To Stay“, das treibende „Killamangiro“ (besonders treffend hier die Textpassage „Why would you pay to see me in a cage?“) oder die Ska-Nummer „I Wish“ raus. Zwischen diesen altbekannten „Brettern“ bauen die Babyshambles Stücke ihres 2013 erschienenen Albums „Sequel To The Prequel“ ein. Bei Titeln wie „Fall From Grace“, „Maybeline“ zeigt sich die Handvoll eingefleischte Fans vor der Bühne recht textsicher.
Als das Publikum bei „Fuck Forever“ vom 2005 erschienenen Debüt-Album der Gruppe „Down in Albion“ endlich auftaut, ist der Abend längst gelaufen. Doherty und seine Band geben den Schaulustigen keinen Raum für Klischees – und sie geben auch keine Zugabe. Nach knapp anderthalb Stunden gehen die Lichter im Schlachthof wieder an. Der Zoo schließt seine Pforten, der Zirkus zieht weiter. 





Video extra von Jules für Rebekka aufgenommen :)

(P.S.: Die Wackler der ersten Strophe gehen ebenfalls auf Jules Kosten!)


Freitag, 7. März 2014



Alle Jahre wieder kommt verlaesslich die schoenste Zeit des Jahres - nicht Karneval und nicht Fasching, nein - Fasnacht! Dank des  christlichen Kalenders (?), oder wovon die fuenfte Jahreszeit auch immer abhaengig ist, wurde uns dieses Jahr ein sehr spaetes und daher recht mildes Fest beschert. Nach dem doch recht mauen letzten Jahr, gab es dieses Jahr mehr oder minder eine komplette und seeeehr lohnenswerte Planumstellung. 

In diesem Sinne Helau - ich kann den 11.11. schon jetzt kaum noch erwarten. Vielen Dank an die Woschtsupp aus Buedesheim, die das Wochenende so gut gemacht hat ! :)

Altweiber:
Einigen Einladungen entgegen entschied ich mich ein Jahr mehr gegen den Kreuznacher Narrenkaefig und besuchte die Saisoneroeffnung (oder wie das Spektakel genannt wird) auf dem Binger Neffplatz. Nachdem ich erstmal gruendlich um eine Stunde verschlafen hatte kam ich abgehetzt und leicht genervt auf dem Platz an, um dort fest zu stellen, dass ich erstmalig definitiv ueber dem Altersdurchschnitt lag und neben meinen 5-10 Begleitern auch niemanden kannte. Zusaetzlich machte mir persoenlich eine doch etwas schief aufgeklebte Wimper, sowie allgemein das doch mehr kalte, nasse anstatt feucht, froehliche Wetter gewisse Probleme.
Nach 1-2 Stunden war somit die Veranstaltung fuer mich beendet. Waehrend die eine Haelfte unserer Gruppe Richtung Spektakel fortbewegte, liess ich mich trotz besseren Wissens wieder fuer die Halle in Weiler ueberreden.
Das ganze war mau wie erwartet. Ich lag wie bereits letztes Jahr weit ueber dem Altersschnitt, kannte kaum jemanden, verlor den Grossteil meiner Begleitungen innerhalb von dreissig Sekunden und fand vor lauter Menschen auch niemanden mehr wieder. Memo fuer naechstes Jahr: nicht mehr nach Weiler gehen - vllt klappt es ja 2o15.

Infos zu Altweiber in Weiler: www.carneval-club.de






Daemmerumzug in Muenster:
Freitag stand der Daemmerumzug ins Haus. Dieses Jahr leider erstmals ohne Fabi, da die Liebe keinen Urlaub bekommen hat (naja… naechstes Jahr wieder!). Ungluecklicherweise wurde ich an unserem Treffpunkt erstmal versetzt, sodass ich den Beginn des Umzugs alleine miterleben durfte – bitter. Zum Glueck stiessen Jasmin und Nils kurz drauf zu mir, sodass wir den 15 Wagen langen Umzug immerhin zu dritt bestaunen durften. Ich frage mich wirklich, was da passiert, dass der eigentlich sehr schoene Muensterer Umzug von Jahr zu Jahr kleiner wird? Wirklich sehr schade.
Was der Umzug an Laenge nicht hatte, machte er aber immerhin dadurch wett, dass man ihn zweimal bewundern durfte, einmal von rechts nach links und anschliessend nochmal von links nach rechts.

Im Anschluss ging es obligatorisch zur Halle (was wirklich nett ist, seitdem die Wagen vor der Halle noch ein wenig laenger bleiben) und im Anschluss zur „Flying Schnitzel-Theke“ ins JuZ – letztendlich ein ganz netter Tag.

Infos zum FSV Muenster-Sarmsheim: https://www.facebook.com/pages/FSV-Fassenachtsverein-M%C3%BCnster-Sarmsheim-eV












Buedesheimer Nachtumzug:
Der gute Teil der Fastnacht begann mit Samstag. Entgegen der letzten Jahre stand ich dieses Jahr erstmals nichtmehr am Rande und bejubelte die mehr oder minder schoen gestalteten Umzugswagen. Nein, dieses Jahr war ich einer der Helau bruellenden, Suessigkeiten schmeissenden Mitfahrer. Dank Martin und seiner Connection zur Woschtsupp GmbH konnte ich trotz zeitweise ausfallenden Aggregats und vorzeitigem Feuerwerk einen wunderschoenen Umzug verleben. Was will man mehr?
Der Umzug selbst war wie immer ewig lang (und als Mitfahrer ist er noch laenger ), schlecht mit Toiletten versorgt und voll mit vollen Leuten, die mit Glueck vielleicht das 16. Lebensjahr erreicht haben. Nichts desto trotz nahm SWR3 (?) das 10.jaehrige Jubilaeum des Umzugs zum Anlass, alles fleissig zu filmen und auf SWR3 zu senden – leider hatte ich bis jetzt keine Moeglichkeit mir selbige Aufnahmen anzuschauen.  

Infos zum Buedesheimer Nachtumzug: www.nachtumzug-buedesheim.de
Artikel ueber den Nachtumzug: www.allgemeine-zeitung.de/fastnacht

Die Galionsfigur






Ein paar Gruppenfotos des Aspisheimer Wagenbauvereins:










Kempten:

Egal ob Fastnacht im Januar oder im Maerz liegt, verlaesslich wie eh und je gab es in Kempten strahlenden Sonnenschein, angenehme Temperaturen und super Stimmung. Abgesehen von dem einen dramatischen Krankenwageneinsatz (enge Gasse, voll mit Umzugswaegen, ich hoffe bis jetzt, dass da nichts Schlimmeres war) und den fuer Kleinkinder und Eltern nicht ganz erfreulichen (aber doch sehr beeindruckenden) Auftritt von Bengalos, ein rundum gelungener Tag mit Ausklang beim (Weingut?) Bungert.

Info zum Kemptener Carnevals Club (KCC): www.kcc-kempten.de










Hier sieht man, die bereits erwaehnten Bengalos.



Rosenmontag:
Bis kurz vor knapp stellte sich mir die Frage ob unser Wagen in Dromersheim oder Waldalgesheim mitfahren wuerde. Die Entscheidung fiel auf Waldalgesheim. Bei Eisestemperaturen und Nieselregen (wo war nur das tolle Wetter von Sonntag?) stiegen wir auf Richtung Hunsrueck.
Am Umzug angekommen hiess es erstmal ewig warten, wobei sich die Aufstellung direkt vor der Halle als nicht ganz unpraktisch erwies, da man so die Moeglichkeit hatte, das ein oder andere bekannte Gesicht zu treffen und zudem keine 100km bis zum naechsten Klo laufen musste.

Puenktlich um 14.11h ging der Umzug los, doch bis 14.55h bewegte sich quasi nix. Also wir gegen 15h endlich auf der Hauptstrasse und eigentlichem Umzugsbeginn ankamen, ging alles blitzschnell. Einmal die Hauptstrasse entlang, die Seitenstrasse zurueck und Ende. Waehrend ich noch vollkommen verdutzt von der Kuerze des Umzuges war, setze sich unser Wagen bereits zum Schnitzelessen und gemuetlichen Ausklang im Hildegardishof in Bewegung.

Weitere Infos und Fotos: www.kv-waldalgesheim.de
Artikel ueber den Umzug: www.allgemeine-zeitung.de/lokales




Fastnachtsdienstag:

Kurz vor Ende der Fastnacht, gab es noch ein letztes beschauliches Treffen im Kulturzentrum zur feierlichen Beerdigung der fuenften Jahreszeit. Im Stile einer Sitzung mit langen Unterbrechungen liess man gemeinsam die schoenen Tage mit dem ein oder andren Schoppen ausklingen und beerdigte um Punkt 12 alles Naerrische bis zum 11.11. - Genau eine Stunde spaeter wurde man uncharmant mit grellem Licht und schweigender Musik rausgeworfen und konnte langsam beginnen sich auf die in 250 Tagen wieder beginnende Fastnacht zu freuen. 

Weitere Infos zu den Gruber Narren: www.gruber-narren-club.de







P.S.: Irgendwelche Beschwerden in Sachen Bildern bitte direkt an mich!

Über mich

Mein Bild
alles hat angefangen mit einem Reisebericht ueber meine Radtour von Seattle nach San Diego. Zu finden auf: lutoshpacific.blogsport.de
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